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Tipps für Kauf- und Mietverträge
1. Mietvertrag für ein Haus
Beim Mietvertrag kommt es auf viele Details an, weil er zahlreiche Klauseln enthält. Ein Mustermiet-Vertrag aus dem Internet ist immer mit Vorsicht zu genießen, weil sich die Rechtsprechung, welche Klauseln in einem Mietvertrag gültig sind und welche nicht, ständig ändert.

Zu beachten ist zudem, dass ein Mietvertrag für ein Haus anders gestaltet sein muss, als ein Mietvertrag für eine Wohnung. Wenn Sie ein Haus mit Garten vermieten, müssen Sie die Nutzung und die Pflege des Gartens regeln. Diese Frage stellt sich bei einer Etagenwohnung eher nicht.
2. Mietvertrag für eine Wohnung
Wer eine Wohnung vermietet, sollte immer einen aktuellen Mietvertrag verwenden, weil sich die Rechtslage ständig ändert. Viele Klauseln, die vor Jahren noch rechtmäßig waren, wurden zwischenzeitlich von den Gerichten für unzulässig erklärt. Dies führt zu negativen Folgen für Vermieter.

Aktuelle und juristisch geprüfte Mietverträge für eine Wohnung bekommen Sie z.B. beim örtlichen Eigentümerverein. Dies bietet Ihnen ein hohes Maß an Rechtssicherheit.

Bestandteil des Mietvertrags sollte immer auch ein Wohnungsübergabeprotokoll sein. Hier werden unter anderem die Zählerstände beim Auszug des Vormieters vermerkt. Aber auch etwaige Mängel der Mietwohnung, sodass später Streitigkeiten, wer für die Schäden verantwortlich ist, vermieden werden können.
3. Formularmietvertrag oder Individualvereinbarung?
Es gibt zwei Arten von Mietverträgen: Der Formularmietvertrag und die Individualvereinbarung zwischen Vermieter und Mieter. Je nachdem, welcher Vertrag geschlossen wurde, ergeben sich in einigen Fragen des Mietrechts unterschiedliche Anforderungen an den Mietvertrag.

Die meisten Wohnraum-Mietverträge sind so genannte Formularmietverträge. Um einen Formularmietvertrag handelt es sich immer dann, wenn der Inhalt des Mietvertrags nicht individuell zwischen Vermieter und Mieter vereinbart, sondern einseitig, in der Regel vom Vermieter, gestellt wurde.

In den Formularmietvertrag handschriftlich eingefügte Daten stellen keine individuelle Vereinbarung dar, sie sind vielmehr Bestandteil des Formularmietvertrags.

Um eine Individualvereinbarung handelt es sich, wenn die einzelnen Inhalte des Mietvertrags nicht einseitig gestellt, sondern von den Vertragsparteien individuell ausgehandelt werden. Unter Aushandeln versteht man, dass der Verwender, in diesem Fall der Vermieter, des Vertrags den nicht mit dem Gesetz übereinstimmenden Inhalt des Vertrags ernsthaft zur Disposition stellt und der anderen Partei, hier dem Mieter, die reale Möglichkeit einräumt, auf die Vertragsinhalte Einfluss zu nehmen.
4. Mietvertrag in Schriftform
Vor allem, wenn Vermieter und Mieter einen Mietvertrag nur mündlich vereinbaren, sind die Konsequenzen für den Vermieter nachteilig. Er kann seinem Mieter in diesem Fall z.B. die Betriebskosten nicht in Rechnung stellen, weil sie mit der Miete abgegolten sind. Auch andere Regelungen, wie die Verpflichtung des Mieters, Schönheitsreparaturen vorzunehmen, können mündlich nicht vereinbart werden.
5. Warum Schriftform
Ein Mietvertrag über Wohnraum sollte schriftlich geschlossen werden. Das Fehlen der Schriftform ist vor allem für den Vermieter nachteilig.

Ein Mietvertrag, der länger als ein Jahr Gültigkeit haben soll, sollte in Schriftform abgeschlossen sein. Das bedeutet, dass erkennbar sein muss, wer die Vertragsparteien sind. Diese müssen den Vertrag auch eigenhändig unterschreiben.

Zwar ist ein mündlicher Mietvertrag nicht ungültig, gilt dann aber automatisch auf unbestimmte Zeit geschlossen. Wollte der Vermieter aber einen Zeitmietvertrag schließen, so kann er sich bei fehlender Schriftform nicht darauf berufen.
6. Wohnungsübergabeprotokoll
Zählerstände von Gas und Wasser aber auch etwa vorhandene Mängel sollten vor dem Ein- und Auszug im Wohnungsübergabeprotokoll festgehalten werden. Dies beugt späteren Streitigkeiten vor.

Dabei sollten auch die Details beachtet werden. Mängel wie beschädigte Türen oder Fenster oder Flecken in den Bodenbelägen sollten notiert werden. Wenn die Räume in einwandfreiem Zustand sind, sollte das genauso festgehalten werden.

In das Wohnungsübergabeprotokoll gehören neben den Zählerständen und etwaigen Mängeln auch die Anzahl der Schlüssel, das Datum der letzten Renovierung und das Datum der Übergabe selbst.

Auch Balkon, Garten, Carport und dergleichen gehören zur Wohnung. Sie sollten deshalb auf dem Wohnungsübergabeprotokoll auftauchen.

Das Wohnungsübergabeprotokoll ist sowohl für Mieter als auch für Sie als Vermieter wichtig. Denn darin wird der Zustand der Wohnung vor dem Einzug dokumentiert. So lässt sich leicht feststellen, welche Mängel während der Wohnungsnutzung entstanden sind. Somit wird Streitigkeiten vorgebeugt.

Es ist zudem ratsam, bei der Wohnungsübergabe Bilder der Wohnung und von etwaigen Mängeln zu machen.
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